Fasnacht 2005 – The Story Freitag Traditioneller Start in den Abend: Als erster erschien Tim bei Hans, wohnhaft im Stundenhotel am Falkenweg 8. Mit einer Flasche Litschi stimmten sich die beiden auf den Abend ein. Die Eishockeyaner der ersten Mannschaft sollten wenig später ebenfalls am gemeinsamen Treffpunkt erscheinen. Da man rechtzeitig in Erschwil sein wollte, galt es, die Kampfkleidung bald schon zu montieren. Die Schotten waren geboren. Jetzt konnte die Fasnacht definitiv beginnen. Als Chauffeur stellten sich freundlicherweise der Vater von Hans und die Mutter von Marc zur Verfügung. In Erschwil angekommen, verlor man sich rasch aus den Augen. Trotzdem konnten die Besucher immer wieder negative Dinge von den halbwegs bereiten Millennium-Waggis vernehmen. Ausgelassen wurde auf und rund um die Bühne getanzt. Hans, der schon bald einen erschöpften und betrunkenen Eindruck hinterliess, konnte sich auch ob der Anmachversuche zweier Schönheiten aus Breitenbach (der TV lässt grüssen) nicht begeistern. Betrübt sass er auf der Treppe vor der Bühne und schaute ins Leere. Hugo*, der am Vorabend noch gekniffen hatte, konsumierte derweil wieder einmal ein Gummibärli nach dem andern, ohne aber voll zu werden. Andere machten früher schlapp. Tim, der zuvor noch durch grosse Töne aufgefallen war («I bi dr letscht, wo ein dinne het»), gab schnell auf und musste sich vom Alkohol verabschieden und auf Coca Cola wechseln. Zitat Hugo: «Heh du, ha gmeint hüt ladisch mol eine und jetz das». Auch an diesem Abend sollten die Millennium-Waggis wieder keine grossen Stories schreiben, was Frauengeschichten betrifft. Es kursierten zwar Gerüchte, dass der eine oder andere Millennium-Waggis erfolgreich gewesen sein soll. Diese Gerüchte bewahrheiteten sich allerdings nicht. So blieb auch an diesem Abend das Fazit: Ausser Spesen nix gewesen.
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