Fasnacht 2005 – The Story Donnerstag Man wollte sich langsam auf die Fasnacht einstimmen. Die Millennium-Waggis beschlossen, erstmals in ihrer Karriere bereits am Donnerstagabend in Grindel die Narrenzeit zu starten. Vorsätze für den Abend waren bald gefasst. Nicht zuviel Alkohol und keine Frauen-Geschichten. Was den zweiten Vorsatz anbelangte, hielten sich fünf der sechs Millennium-Waggis daran. Einzig Hans* fiel aus der Reihe. Einer Einheimischen, die er aber trotz seiner charmanten Art («I will di verruume!») nicht «rumkriegen» konnte, folgte ein zweites, wesentlich älteres weibliches Wesen (Hans profitierte dabei von der Vermittlung des stierigen Living Room). Der immer spitze Max liess sich die Chance nicht entgehen und kontrollierte bald einmal mit seiner Zunge die Zahnstellungen der beiden weiblichen Wesen. Derweil Max beschäftigt war, stimmten sich die restlichen fünf Millennium-Waggis auf die Fasnacht ein. Eigentlich waren es ja nur deren vier, da Tim* am kommenden Morgen einen wichtigen Termin in Birsfelden wahrnehmen musste und vollkommen auf Alkohol verzichtete. So waren es schliesslich Max*, Luis*, Karl* und Marc*, die nun Gas zu geben schienen. Bereits auf der Hinfahrt ins schöne Grindel wurden gleich mehrere Flaschen Alkohol (nicht Bier) konsumiert, so dass man schon zu Beginn des Abends in heiterer Stimmung war. Ausserordentliches gibt es vom ersten Fasnachtstag trotz abartig hohem Alkoholkonsum nicht zu erwähnen. Bis auf die mehr oder weniger erfolgreichen Anmachversuche von Hans hielten sich die skandalösen Szenen seitens der Millennium-Waggis für einmal in Grenzen. Schliesslich machte man sich gegen ein Uhr auf den Heimweg. Als Chauffeur stellte sich verdankenswerterweise M. I., genannt die Glatze 2, zur Verfügung. Einer allerdings fehlte, als sich die Millennium-Waggis auf den Heimweg machten. Hans vergnügte sich noch weiter in Grindel, musste aber bald feststellen, dass er keine Rückfahrtgelegenheit mehr hatte. Am Ende fand er eine Rückfahrtgelegenheit, so dass er die Nacht im eigenen Bett und nicht bei einer Einheimischen («Mit Brülle isch si geiler gsi...») verbringen musste. Max musste derweil die Heimfahrt zwangsläufig im Kofferraum von Glatze 2 verbringen, hatte aber seine liebe Mühe, denselben zu betreten. Sturzbedrunken weigerte er sich, die Zoggeli auszuziehen, obwohl Glatze 2 darauf beharrte. Gegen 2 Uhr lagen dann alle Millennium-Waggis einsam in den warmen Betten. Noch waren die Millennium-Waggis nicht hundertprozentig in Fasnachts-Stimmung. Ohne Frauen, mit einer gehörigen Portion Kopfschmerzen und mit der Erkenntnis, dass es keine Hittereien mit den Non-Sens Waggis geben würde, wachte man am Morgen auf. Nun galt es, sich für den nächsten Abend bereit zu machen.
(*)
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